blumi baut KI-Agenten, die man einstellt statt installiert. Jeder hat eine Stelle, eigene Zugänge, eine Einarbeitung, jemanden, der ihn korrigiert, und jede Woche ein Review. Was sich nicht rückgängig machen lässt, entscheidet ein Mensch.
Erprobt an sieben Agenten, die bei Artivive arbeiten, einem Unternehmen mit über 750.000 Kreativen weltweit. Jeder einzelne maßgeschneidert. Kein Unternehmen bekommt den Kollegen eines anderen.
Unter jedem Ausweis steht, woran gerade gearbeitet wird. Umdrehen zeigt die Zugänge. Nach rechts schieben für die anderen.
Heute 09:14
Ein nachgespielter Arbeitstag. Die Vorlagen sind echt.
Namen und Firmen sind erfunden. Die Arbeit ist es nicht.
Ziehen Sie an der Linie.
Das Modell ist dasselbe. Der Unterschied steckt in allem, was drumherum ist: eine Stellenbeschreibung, Dienstzeiten, eine Vorgesetzte, eigene Zugänge, eine Warteschlange, für die jemand zuständig ist. Ein Werkzeug antwortet, wenn man es fragt. Eine Kollegin merkt um 07:35, dass drei Tickets dieselbe Ursache haben.
Genau das baut blumi. Kein Chatfenster mit Ihrem Logo. Eine Kollegin mit Personalakte.
Vor der ersten Zeile Code steht die Stellenbeschreibung. Wofür die Kollegin zuständig ist, welches Ergebnis ein Mensch prüft, wann sie arbeitet, an wen sie berichtet, was nicht dazugehört. Lässt sich das nicht aufschreiben, gibt es dafür keine Kollegin. Dann sagen wir das auch.
Jede dieser Beschreibungen gilt für ein einziges Unternehmen. Keine davon ist eine Vorlage.
Sie sind die Finanzabteilung. Schalten Sie testweise das Erstatten ein.
Eine Kollegin bekommt eigene Zugänge, zugeschnitten auf ihre Stelle und keinen Schritt weiter. Ein Schlüssel, der Zahlungen lesen darf, kann keine erstatten. Egal, was man der Kollegin erzählt, und egal, wer es erzählt. Die Grenze sitzt beim Anbieter, nicht in einem Prompt. Darum hält sie auch an einem schlechten Tag.
Jede Verwendung wird protokolliert, mit dem Namen der Kollegin. Wie ein Ausweis an der Tür.
Die ersten Wochen: nur lesen. Dann entwerfen, und ein Mensch liest jeden Entwurf. Dann ein Bereich nach dem anderen, freigegeben, sobald keine Korrekturen mehr kommen. Vertrauen wird in der Akte verdient, nicht im Vertrag vorausgesetzt.
Diesen Teil lassen die meisten Projekte weg. Dabei entscheidet er, ob die Kollegin in sechs Monaten noch da ist.
Hallo Anna, Sie haben recht: Der August wurde zweimal abgebucht. Ich habe die Rückerstattung der zweiten Abbuchung beantragt, sie ist innerhalb von fünf Werktagen auf Ihrem Konto. Entschuldigen Sie die Umstände.
Mira, Support
Sie sind Jonas, Leitung Support.
An jemand Neuen schreiben, zahlen, löschen, einen Termin zusagen. Die Kollegin entwirft, erklärt, warum sie wartet, und wartet. Lehnen Sie ab, fragt sie, was anders sein soll, entwirft neu und wartet wieder. Sie ist nicht beleidigt, und sie mogelt sich nicht vorbei.
Das ist keine Einschränkung, die wir in Kauf nehmen. Das ist die Stelle. Nichts geht ohne einen Menschen raus, und jede Entscheidung steht im Protokoll, mit Namen.
Eine Korrektur wird einmal getippt und mit Absender und Datum abgelegt. Ab dann wird jeder Entwurf daran gemessen. Der Kollegin muss man nichts zweimal sagen. Und sie vergisst es nicht, wenn jemand Neues ins Team kommt.
Nach einem Jahr ist diese Akte das Wertvollste im Haus: wie Sie die Arbeit wirklich haben wollen, festgehalten nebenbei, beim Arbeiten.
Sie sind Jonas. Es ist Sonntagabend.
Was sie gemacht hat, was schiefging, wo sie korrigiert wurde. Dann schlägt sie eine Änderung vor. Ein Mensch gibt sie frei oder nicht. Nichts ändert sich von allein, und nichts, was schiefging, verschwindet stillschweigend.
Spätestens hier ist „Mitarbeiterin“ mehr als ein Wort. Ein Werkzeug bekommt ein Update. Eine Kollegin bekommt ein Review.
Support in einem Reisebüro, in einer Fahrradladen-Kette und in einem Architekturbüro: dasselbe Wort, drei verschiedene Stellen. Andere Zugänge, andere Regeln, ein anderer Mensch, auf den gewartet wird, ein anderer erster Satz. Wer bei der einen richtig ist, wäre bei den anderen beiden nach einer Woche wieder weg.
Dafür gibt es keine Vorlage. Deshalb verkauft blumi auch keine.
Wechseln Sie die Firma. Was sich ändert, ist markiert.
Wählen Sie jemanden aus und fragen Sie, was Sie jede Bewerberin fragen würden: Was tun Sie? Was tun Sie nicht? Wie werden Sie eingearbeitet? Was passiert, wenn Sie falsch liegen? Die Antworten kommen von ihr selbst.
Wenn sie sich wiederholt und ein Ergebnis hat, das jemand prüfen kann, steckt wahrscheinlich eine Kollegin drin. Wenn nicht, sagen wir Ihnen auch das. Ihre Nachricht geht an einen einzigen Menschen, sonst nirgendwohin.
Das liest genau ein Mensch: Sergiu Ardelean, Gründer von blumi. Er hat die sieben Kollegen bei Artivive gebaut und betreibt sie. Kein Newsletter, keine Dritten, nichts wird weitergegeben.